Wenn die Piraten in Niedersachsen bei 2% landen

regierungsgifs:

Wenn die Piraten 2% erreichen. Ich musste so unglaublich laut lachen :D

Mein persönliches (Vor-)Wahldebakel

Wen oder was soll ich morgen nur wählen? Ich hab überhaupt keine Ahnung - aber eine Idee!

CDU, FDP und SPD scheiden schon mal kategorisch aus. Die Linke ist mir auf ihre Art und Weise zu extrem und motzig. Die Piraten mochte ich anfangs, aber mittlerweile sind mir diese irgendwie zu BILD und "entscheidungsunfreudig".

Was noch bleibt sind die Grünen, welche auch im Wahl-O-Mat am ehesten auf meiner Linie lagen. Aber, mal schauen wie ich mich dann direkt vor dem Wahlzettel entscheide.

Was ich aber gerne möchte ist folgendes:

Es heißt ja auf der einen Seite "Wer nicht wählt, wählt rechts" und auf der anderen Seite "Wer nicht wählt, wählt das System".

Also könnten dann bitte alle Nazis und die, die zufrieden sind mit dem System morgen nicht wählen?

Es ist ja nun schon seit längerem bekannt, dass die GEMA dabei ist ihr Tarife "dramatisch" umzustellen, was viele Diskotheken, Clubs und andere Veranstaltungsorte in den Ruin treiben kann und auch gleichzeitig die Eintrittspreise ganz schön weit in die Höhe treibt.

Dieses hat die stellvertretende Aufsichträtin der GEMA, Jule Neigel, in einem Interview mit GIGA versucht zu beschönigen und versucht den veralteten Naziverein GEMA als alleinigen Vertreter der Urheberrechte darzustellen.

Dazu hat sich Bruno Kramm spontan geäußert und ich finde diesen "Rant" so grandios, dass ich diesen hier unbedingt zietieren muss.

Quelle 1: Tweet von @BrunoGertKramm

Quelle 2: Bruno Kramms Antwort auf das Interview mit Jule Neigel

Antwort auf Jule Neigels Interview

Entweder sie weiss es nicht besser oder sie lügt wie gedruckt. Bei den DK Tarifen wird es für fast alle Clubs astronomisch teurer. Viele Clubs die gerade für die Verbreitung von Nischenkultur wichtig sind, werden wohl schliessen müssen. Auch Nachfrage im Interview versteckt sich Frau Neigel ja dann auch hinter den geforderten 10% die in den meisten Fällen utopisch sind, da die Abgabenlast für die durchschnittlichen Clubs bereits jetzt das betriebswirtschaftliche Agieren schwer macht. Darüber hinaus betrifft die Tarif noch massiver Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Tanzveranstantungen wie Salsaparties, Sambafeste, Bierzeltveranstaltungen und vieles mehr.Das großartige Bochum Total musste ja bereits wegen der alten Tarifforderungen schliessen, die neuen währen noch einmal um ein vielfaches teurer.

Wenn Frau Neigel dann heuchelt, die Urheber sollten fair an Diskoveranstaltungen beteiligt werden, vergisst sie dabei, das der DK Tarif durch Statistik von Normalverteilung zu Gunsten von Standartwerken und stichprobenartigen Backboxaufzeichnungen (400 für ganz BRD) jede Form von Individualprogramm durch das Raster fallen lässt. Z.B. im Segment Techno oder im Bereich JAzz oder im Bereich Gothic oder im Bereich Alternative oder…. - Das Repertoire, das dort aufgeführt wird, stammt oft nicht einmal von GEMA Mitglieder, die Beträge werden trotzdem eingefordert und an die Mitglieder nach GEMA Vermutung aufgeteilt. Und selbst Nischen Künstler mit eigenem Repertoire, die GEMA Mitglieder sind erhalten von den für sie gezahlten Abgaben in Diskotheken fast gar nichts, da sie ja durch das Raster der Blackboxen (ca 10 in einer Stadt wie Berlin mit über 1000 Clubs) fallen. Die Vorschläge der Piratenpartei hierzu, den DJs Apps für Iphone/Android Smartphones bereit zu stellen, die über Timestamp und Geolocating plus einem Erkennungssystem wie Shazam zumindest einen Großteil der aufgeführten Werke fair und transparent verteilen, wurde von der GEMA als nicht praktikabel abgelehnt. Nachzuschauen unter www.urheberrechtsdialog.de

Wenn Frau Neigel behauptet, die GEMA würde mit jedem Club sprechen und Tarife abschliessen, dann entspricht das auch nicht der Wahrheit. Nur Verbände - und Nischenkultur hat keine Verbände - haben ab einer bestimmten Größe überhaupt die Möglichkeit mitzudiskutieren und ernst genommen zu werden.

Die gerade frisch vorgelegte Einigung mit dem Verband deutschen Karnevals e.V. kam nur zustande, da dem Verband viele Zugeständnisse gemacht wurden, die die normale Veranstaltung gar nicht betreffen:

  1. Langsam steigende Erhöhung um jährlich 25% gibt es erst bei Veranstaltugen die über 10.- € Eintritt kosten. Das betrifft nicht kleine Clubs mit Eintritten um 5.-
  2. Die Karnevalisten bekommen einen Brauchtumsrabatt von 15%
  3. Man gönnt den KArnevalisten eine zusätzliche Schonfrist bis nach den Faschingsveranstaltungen im April.


Die Härtefallregelung, die jetzt Angemessenheitsregelung heisst bringt nicht viel. Clubs für die das zutrifft, müssen dann für jede Veranstaltung eine separate und bestätigte Abrechnung vortragen, d.h. für viele Clubs 10-20 Abrechnungen je Monat an die GEMA senden. Bürokratisch für Kleinveranstalter nicht zu schultern.

Wenn Frau Neigel über Beträge sinniert, die man als Künstler über die GEMA einspielen muss, um stimmberechtigtes Mitglied zu werden, behauptet sie das sei machbar, wenn man viele Konzerte spielt. Bei Abrechnungen nach altem Proverfahren konnte man sich den “Arsch” abspielen und hätte niemals 6000.- € je Jahr bekommen (auf Grund des Verteilungsschlüssels) und aus physikalischen Tantiemen sind das je verkaufter CD auch nur um die 40 Cent. Berufsmusiker beginnt heute viel früher als sich das Frau Neigel vorstellen kann und trotzdem kann man diese Beträge nicht einspielen. Diese Menschen werden so aus der GEMA und den wichtigen Entscheidungen über die Verteilung von Tantiemen wohlwissend ausgeschlossen.

Wenn Frau Neigel dann noch zynisch Demokratie wegen der 100 Delegierten ausruft, dann erinnert das an ihre alte sozialistische Heimat, wo man auch so tat als wäre man demokratisch, weil man ein paar Feigenblätter vor sich her trägt. In der Summe sind die Delegierten (100 Delegierte zu über 3000 ordentlichen Mitglieder) kaum fähig, etwas zu erreichen.

Von Hetzpropaganda zu sprechen ist darüber hinaus ein Hohn. Die Piratenpartei bietet Frau Neigel laufend Gespräche an, die sie immer ablehnt. Zuletzt hatten wir sie auf unseren Urheberrechtsdialog mit vielen anderen Vertretern von Verbänden nach Rheinland Pfalz eingeladen.
Sie sagte nicht aus Termingründen ab, sondern weil sie kategorisch nicht mit Piraten sprechen will.

Ebenso blockt sie jeden anfragenden Piraten sofort auf ihrem Facebook Profil. Würde sie das nur als Privatperson machen, wäre das ok, aber als Vertreterin des Aufsichtsrates ist das nicht in Ordnung. Hier hat sie die Funktion, wie sie selbst so schön sagt, “die Interessen der Musiker zu vertreten” und diese Interessen stehen auf Dialog und nicht auf Abkapselung und Hetzpropaganda

Also Frau Neigel, endlich die Einladungen wahrnehmen und dann Tacheles reden, ok?

Bruno Kramm

heluecht:

Welt Online - China sieht Piratenpartei als trendy Biertrinker - Der Erfolg der Piraten lässt China rätseln.

China sieht deutsche Piraten als trendy Biertrinker

Der Erfolg der Piraten lässt China rätseln – was nur finden die Deutschen an dieser Partei? Schließlich handele es sich lediglich um ein paar “Paradiesvögel, die Bier in großen Zügen trinken”.


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Ein schöner Artikel zur Piratenpartei und deren momentanen Aufschwung. Der Verfasser beäugt die Piraten selbst kritisch.

Sehr schön finde ich, wie er die Piraten von der Linkspartei trennt und auch, dass die Piraten keine Protestpartei sind sondern wirklich Demokratie machen wollen.

Mal sehen, wie sich das noch weiter entwickelt.

Das sich bei neuen Parteien die Abgeordnetinnen und Abgeordneten immer erstmal auch gegenüber der Presse beweisen müssen ist ja klar. Auch bei den Piraten ist das jetzt nicht anders.

Sascha Lobo hat ganz treffend in seiner Kolumne auf Spiegel Online sehr schön formuliert, warum die Piraten zurzeit so erfolgreich sind.

Aber warum um alles muss man Saarlands Oberpiratin Maurer es nachhalten, dass sie früher als Grufti entsprechende Sachen im internet gepostet hat und gerne spielt und auch dunkle Gedichte verfasst hat.

Den Mitgliedern der Piraten, die früher in der NPD waren, ja die gehören weg von der politischen Landschaft. Gerade der Grund NPD ist mehr als genug.

Ich wünsche mir, bei den Contras zu Kandidaten mehr Differenzierung. Das nicht nur bei den Piraten sondern bei allen anderen Parteien auch.

Danke und bis denn dann!.

"Die CDU in Kassel erfährt gerade am eigenen Leib, wie gefährlich Internetzensur ist", erklärt Volker Berkhout, Vorsitzender des Kasseler Kreisverbands der PIRATEN mit Blick auf die Abschaltung der Internetseite der CDU Harleshausen durch die Parteiführung.

“Wir unterstützen die Junge Union bei ihrem Einsatz für die Meinungsfreiheit und für kritische Stimmen,” bekräftigt Berkhout und schlägt mit Verweis auf den Entwurf zum Glückspiel-Staatsvertrag vor: “Vielleicht können wir eine gemeinsame Aktion gegen das nächste Zensursula-Gesetz machen.”

Zugleich bieten die PIRATEN allen Kasseler CDU-Gliederungen, die von Zensur durch die Parteiführung betroffen sind, einen Platz auf einem Internetserver der PIRATEN an. Dies gelte insbesondere für den Fall, dass auch die Website der Jungen Union abgeschaltet werden sollte. Die Piratenpartei betreibt bereits einen Spiegelserver für Wikileaks.

Am 1. Mai will die faschistische NPD in Bremen aufmarschieren, gleichzeitig plant sie am 22.5. den Einzug in die bremische Bürgerschaft. Das antifaschistische Bündnis “Keinen Meter!” hat sich gegründet um dieses “Bremen-Offensive” zu einem Desaster werden zu lassen. Wir wünschen uns ein vielfältiges Aufbäumen nicht nur gegen den Wahlkampf der NPD, sondern auch gegen andere Ausdrucksformen von Rassismus, Antisemitismus und sozialer Ausgrenzung.



Die Jungen Piraten unterstützen die Erklärung des AK Zensus: “Stoppt die Vollerfassung!”…